Buenos Aires

Donnerstag, 07.11.2013

So, jetzt endlich finde ich mal die Zeit und Lust mich hinzusetzen und Euch von meinem Buenos Aires Trip zu berichten, der jetzt auch schon 2 Wochen her ist.

An meinem Geburtstag, nach einer ordentlichen Sause, ging es Abends gemeinsam mit Malte zum Flughafen, wir hatten beide nur Hangepäck. Der Flug dauerte knapp 2 Stunden, die ich nutzte, den Reiseführer durch zu weltzen.

Als wir dann gegen 2 Uhr morgens ankamen,kamen einge Typen auf einen zu um einem ein Taxi anzudrehen, wir hatten jedoch gelesen nur die gelb-schwarzen zu nehmen, da man oft im Taxi ausgeraubt oder übers Ohr gehauen wird, davon gab es jedoch nur genau eins, außerdem sollten wir nicht mehr als 90 Argentinische Pesos dafür zahlen, dieses eine sollte jedoch 240 kosten, wir haben es trotzdem genommen und nacher hat sich auch rausgestellt das die 240 normal seien, da der Wechselkurs immer so schwankt und die 90 wohl nicht zum aktuellen passen würde.Also alles richtig gemacht. Unser Hostel war sehr zentral, sauber, riesen groß und auf sehr viel Party ausgelegt. 

Nach unserer ersten Nacht haben wir uns dann am ersten Tag einfach treiben lassen und die Stadt erkundet, haben einige historische Gebäude gesehen, sind am Hafen lang geschlendert, haben ein bombastisches Choripan gegessen und sind zum Natur Reservat gegangen, das an den Fluss grenzt. Die Steine, die am Ufer lagen sahen aus wie Bauschutt und wir haben einige Cola Deckel und tote Fische gefunden, da haben Malte und ich ein Stillleben geschaffen.

Am zweiten Tag haben wir uns in Richtung Osten der Stadt gemacht, dort sind wir durch die Gegend gelatscht und in einen Buchladen gegangen, der in einem alten Theater ist, wunderschön. Danach sind wir zu einem sehr berühmten Friedhof gegangen, mit gigantischen und beeindruckenden Grabstätten. Auf dem Rückweg sind wir dann Zeugen von einer Horde gesitterter Hunde geworden, was für die Gegend wohl sehr bekannt ist. Im Gegensatz zu Santiago gibt es in Buenos Aires kaum Straßenhunde, dafür aber tausend mal mehr Hundekacke ;) Abends haben wir dann ein wenig in unserem Hostel gefeiert.

Am dritten und vierten Tag hat es in Strömen geregnet, daher haben wir nicht viel gemacht, außer Alan zu treffen, ein Argentinier, den ich vor vier Jahren in Sydney kennengelernt hab, zum All-you-can-eat Steak Buffet und wir haben das Hostel gewechselt, da es uns zu groß und zu unpersönlich war, wollten gern neue Leute kennenlernen. In dem neuen, kleinen Hostel, war alles etwas chaotischer, jedoch haben dort einige Latinos richtig gewohnt, mit denen wir dann Bierchen getrunken haben und versucht haben unser Spanisch zu verbessern. Im Gegensatz zu den Chilenen versteh ich Argentinier auf jeden fall besser und Kolumbianer besonders gut. Wir sind dann auch noch mit Alan und seinem Cousin feiern gegangen, waren jedoch ein bisschen entäuscht, war alles ziemlich aufgesetzt und die Stimmung wollte nicht so aufkommen.

Am darauf folgenden Tag schien dann wieder die Sonne und wir haben uns auf den Weg in ein weiteres kleines, schönes Viertel gemacht, dort gab es viele kleine Cafés, Markthallen und viele Antiquitäten Geschäfte. Außerdem waren wir dort auf einem Markt, wo viel Hippie-Schmuck, aber auch Gürtel oder Gemälde verkauft wurden. Am meisten waren wir beeindurckt, von einem Mann, der Münzen aus aller Welt sammelt und dann einen Teil des inneren hinaussägt und nur ein schönes Motiv stehen lässt, diese werden dann als Kettenanhänger verkauft.                                                                                                      Danach gings nach La Boca, wo es viele, bunte Wellblechhäuser gibt, eine Touristenattraktion und total aufgesetzt. Es wimmelt dort nur von Touristen, Souvenierläden und Restaurants, nix davon war irgendwie echt, sondern nur auf Tourismus ausgelegt. Ziemlich enttäuschend aber auch mal interessant zu sehen, dass die Leute drauf abgehen.

Am Sonntag sind wir dann zu einem weiteren Hippiemarkt und dann zum Planetarium, neben dem sich ein bombastischer Park befunden hat, wo es Kutschen gab, tausende Leute auf Skates oder Fahrrädern und einige Argentinier die sich auf den Wiesen breit gemacht haben. Die Stimmung war echt super. Generell kann man sowieso sagen, dass Buenos Aires echt eine super schöne Stadt ist, mit alten Gebäuden und unglaublich, vielen Parks, gefühlt mehr als in Berlin, man mag es kaum glauben.

Außerdem kann man die Sache mit dem Geld noch anmerken. Der Kurs vom Argentinischen Peso steigt und fällt täglich beachtlich, so wie zu vor angemerkt, dass Preise komplett unterschiedlich sind, dass liegt an den wirtschaftlichen Problemen Argentiniens. Argentinier dürfen gesetzlich keine Dollar besitzen, jedoch gibt es einen großen Schwarzmarkt an dem man Dollar gegen Pesos eintauschen kann, auf dem man fast doppelt so viele Pesos für einen Dollar bekommt, als normalerweise, WARUM??? Weil der Dollar eine relativ stabile Währung ist im Gegensatz zum argentinischen Peso und sie dadurch besser Geld sparen können, dass nacher auch noch etwas wert ist.                         Außerdem gibt es kaum Münzen in Buenos Aires, wenn man eine erwischt, sollte man sie aufbewahren und Münzen sammeln, da Busse einen nur mit einer Aufladkarte oder Münzen mitnehmen. Vor ein paar Jahren als es die Aufladkarten noch nicht gegeben hat, sollen Personen sogar die Münzen für den doppelten Wert verkauft haben, da sie so selten sind aber einfach nötig für den Bus. Wir hatten da auch die ein oder andere Erfahrung.

Am letzten Tag sind wir einfach nur noch durch die Gegend gelatscht und waren nochmal fett essen, das kann man hier auch nochmal anmerken, wir haben die Woche sehr, sehr viel gegessen, viel gesehen und sind unglaublich viel gelaufen, da Buenos Aires sehr, sehr groß ist und die netten Viertel sehr verteilt sind.

Unser Flug sollte Dienstag früh um 7 gehen, also sahen wir keinen Sinn mehr darin noch ne Nacht im Hostel zu buchen und haben um Mitternacht ein Taxi genommen und dann ein paar Stunden am Flughafen geschlummert. Auf dem Rückflug gab es dann auch noch einen schönen Blick auf die Anden.

 

So, das war mein Buenos Aires Bericht, endlich!!!!!! Mir hat es sehr gut gefallen, habe aber auch gemerkt, dass ich jetzt erstmal genug von Großstädten hab und endlich Natur sehen will.

Bald kommt noch ein Bericht von meinen letzten Wochen hier zwischen Uni, Pool, Party und Reisevorbereitungen mit unglaublich vieeeelllll Sonne!!!!! ;)

Halbzeit

Montag, 14.10.2013

So, jetzt ist schon die Halbzeit angelangt in Santiago, das ging so schnell und mittlerweile bin ich an dem Punkt, wo es mir nicht gefällt, dass die Zeit so schnell vergeht, ich komm doch grad erst richtig rein in alles. Zum Glück hab ich ab Januar ja dann noch 3 Monate zum Reisen.

Insgesamt geht es mir super gut, ich hab viele nette Leute gefunden und bin seit drei Wochen nur noch am Ausgehen, Entdecken und Leute kennenlernen und hab die perfekte Balance zwischen Uni und Freizeit gefunden.

Mein Spanisch ist immernoch nicht besonders gut aber es wird besser, ich hab einfach gemerkt wie schwer es ist chilenisches Spanisch zu verstehen, wenn ich mit der Spanierin aus meinem Photokurs reden, dann klappt das meistens ziemlich gut. Naja, ich arbeite dran und hab auch noch 3 Tage in der Sprachschule von meinem Krank sein nachzuholen, das werd ich wahrscheinlich nächste Woche machen.

So ansich dachte ich jetzt ein bisschen Bilanz zu ziehen und über Alltägliche Dinge zu berichten.

 

UNI

Das gute ist das meine Uni in unmittelbarer Nähe ist, ich brauch zu Fuß 15 Minuten.

Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten in der Uni, sowohl mit der Sprache als auch mit dem Hinterherkommen der Bearbeitung der Hausaufgaben. Ich hatte jedoch am Anfang auch sechs Kurse. Für Deutschland brauch ich mindestens drei und höchsten vier. Und jetzt im Endeffekt hab ich auch vier, Fotografie, Grundlagen des Films, 3D Animation und Illustration, alle machen Spaß, haun mich aber auch nicht vom Hocker.

Insgesamt ist es sehr schulisch aufgebaut, Höchstens 18 Leute in einem Kurs und es besteht 70% Anwesenheitspflicht, was ich irgendwie unnötig finde. Andererseits zahlen die hier auch ein Vermögen für die Uni, es gibt in Santiago ca. 30 Unis und nur 3 Staatliche. Die meisten Familien verschulden sich, um ihre Kinder studieren lassen zu können. Meine Komilitonen sind entweder im zweiten oder im vierten Semester, weil ich Kurse aus beiden genommen hab und sie sind meistens noch relativ jung, die meisten sin 19, 20 und da das studieren so teuer ist, wohnen sie auch alle noch Zuhause. Ich verstehe mich mit einigen sehr gut aber so richtige Freundschaften für außerhalb der Uni, hab ich in der Uni nicht geknüpft.

 

VERKEHRSMITTEL

Ansich ist man hier sehr gut angebunden, es gibt ein gut ausgebautes Metronetz und unzählige Busse. Das blöde ist nur, dass es Rushhourzeiten(morgens früh und abends) gibt in denen man keine Chance hat direkt eine Metro zu bekommen, die Metro ist so voll das kaum noch Leute hinein passen, also entsteht eine riesen Menge am Bahnsteig und wenn die Metro kommt wird, von hinten richtig schön gedrückt, selbst wenn nix mehr passt. So kommt es, dass man bis zu 7 Metros vorbei ziehen lassen muss, und dann definitiv nicht pünktlich kommt. Und wenn man dann in der Metro drin ist und weiter reingedrückt wurde, kann es passieren, dass es so voll ist, dass man bei der gewünschten Haltestelle nicht wieder rauskommt. Gut das ich die Metro zu diesen Zeiten nicht nehmen muss.

Auch bei Bussen ist es in der Rushhour so das sie oft im Stau stehen oder sogar ausfallen. Abgesehen davon, gibt es an den Bushalten keine Pläne und in den Bussen gibt es keine Stationenansage/anzeige, dass heißt man muss sie vorher genau raussuchen wohin man will und Stadionen  zählen oder Jemanden fragen. Ich bin aufjedenfall schon öfter falsch ausgestiegen, weil ich keine Ahnung hatte wohin ich fahre, haha. Die Busse fahren außerdem wie die letzten Bekloppten, die fahren kurz vor der Haltestelle so schnell an und machen dann ne Vollbremsung. Das lustige ist, dass in den Bussen echt immer recht viele Leute schlafen.

Fahrrad fahren is hier auch irgendwie kacke, gibt kaum Fahrradwege und auf der Straße wir man überhauptnicht toleriert, außerdem wimmelt es hier nur so von Schlaglöchern, es ist wirklich mega gefährlich. In der Wg haben wir zwei Fahrräder, die wir uns zu viert teilen, da meine Uni aber am nächsten ist, hab ich es kaum. Ich wollte seit Anfang an ein Fahrrad kaufen und diese Woche ist es dann hoffentlich soweit, mein Prof. will mir das alte seiner Freundin verkaufen und wenn es nur dafür genutzt wird 5 Minuten zur Uni zu fahren.

Im großen und ganzen laufe ich hier viel, was mir auch gut gefällt, da ich das Gefühl hab die Stadt so besser kennen zu lernen und da das Wetter ja jetzt auch bombastisch ist, macht es echt Spaß!

ERDBEBEN

Chile ist ja sehr erdbebengefährdet und seit ich hier war gab es schon mindestens 3 kleine Beben mitten in der Nacht, die hier nichtmal als Beben bezeichnet weil sie zwar spürbar sind aber mehr auch nicht. Ich hab sie nicht mitbekommen, aber Malte ist davon aufgewacht.

HUNDE

Santiago wimmelt nur so von Straßenhunden, überall und am Anfang als ich ankam, hatten viele von denen noch so kleine Decken um, also die werden hier nicht so als Last gesehen sondern es wird sich auch um die gekümmert. Der Hunde Lieblingshobby ist am Straßenrand zu stehen und zu Versuchen Taxis oder Motorräder zu beißen,hahaha. Am liebsten würd ich einen kleinen mitnehmen.

ESSEN UND PREISE

Also ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie so viel gegrillt wie hier, die machen hier jedes Wochenende BBQs, selbst im Winter und dann gibt es im Choripan(Chiórizo in Brot). Gefällt mir, auch die Empanadas( Teigtaschen mit unterschiedlichen Füllungen) find ich toll. Jedoch ansonsten fehlt es dem typischen chilenischen Essen an Würze und Intensivität.  Käse gibt es hier leider gar keinen Guten und wenn, dann ist der unbezahlbar. Ansonsten kann man hier super günstig Obst und Gemüse auf dem Markt kaufen, hab mir angewöhnt mir morgens immer nen Smoothie mit frischen Früchten zu machen.

Andere Lebensmittel sind ähnlich teuer wie in Deutschland, ansonsten ist Metro und Taxi fahren einiges günstiger als in Deutschland. Meine Miete ist auch ähnlich hoch wie in Deutschland und Klamotten kosten hier auch ähnlich viel. Ich schaffe es insgesamt aber, weniger als in Deutschland auszugeben.

MENSCHEN

Die Menschen hier sind alle super hilfsbereit und vor allem kümmern sie sich um einen. Vor allem in der Uni sind die ganzen Lehrer super persönlich, die meisten spreche ich beim Vornamen an und die helfen einem wo sie nur können. Insgesamt sind sie alle super warmherzig.

In der Metro kann man gut beobachtet, wie sehr die ihre Kinder vergöttern und wie lieb die sind. Außerdem gibt es hier unglaublich viele Paare, ich weiß nicht ob das am Frühling liegt aber der ganze Park liegt voll mit Pärchen, haha. 

Was mich oft freut hier in Chile ist, dass ich definitiv nicht klein bin, es gibt hier so viel Frauen die wesentlich kleiner sind und Männer die meine Größe haben, hehe.

PUDUS

Zum Abschluss will ich Euch gern mit Pudus bekannt machen, dass sind Tiere die es hier in Chile gibt, eine Art Zwergreh und ich will solche unbedingt in Freier Wildbahn sehen, weil ich die voll süß find.

So, dass ist jetzt aber genug, ich genieße jetzt weiterhin die Sonne und hier habt ordentlich Stoff zu lesen!!!! Saludos, Charlin

Los Vilos

Samstag, 21.09.2013

Ich weiß, ich hab mir ordentlich Zeit gelassen Euch über Los Vilos zu berichten, dass werde ich jetzt tun und auch über sonstige Angelegenheiten werd ich Euch mal updaten.

Also; LOS VILOS

Am 16.9 wurden wir( Fanny, Nastasia, Malte und ich) von Vincente abgeholt, dem das Haus gehört, wo wir waren und sind dann knapp 3 Stunden nördlich gefahren. Dort hat dann ein riesen Haus auf uns gewartet mit einer unglaublichen Aussicht, wo wir dann alle ersteinmal aus dem Häuschen waren.

Malte und ich sind dann auch ersteinmal runter in die Bucht, an einem Wasserloch vorbei und haben den Steinstrand erkundet.

Danach haben wir erstmal die Aussicht und die Sonne auf uns wirken lassen und gegrillt.

Am nächsten Tag sind dann noch weiter fünf Leute gekommen und wir haben gegrillt und die anderen haben noch getrunken, ich war ja noch auf Antibiotika von meiner Mandelentzündung. Es wurde dann auch ordentlich gefeiert, ich sag nur riesen Weinflecken aufm Teppich und zerbrochene Klodeckel.

Die nächsten Zwei Tage sahen dann tagsüber so aus, dass wir gegrillt haben und etwas getrunken, inner Sonne gechillt, den Ort und die Umgebung erkundet haben.

Am 18.9 , dem eigentlichen Feiertag, sind wir dann Abends noch zu einer Fonda gegangen, dass ist sowas wie ein Zusammenkommen bzw Party in einem riesen Zelt. Ich fand es allerdings nicht so toll, da die Musik ( sehr schlechte Housemusik) schrecklich war und die ganzen fremden Kerle am Rand standen und einen ausgecheckt haben. Ich glaub ich hatte irgendwie mehr auf etwas Traditionelleres gehofft. Aber mit unseren Leuten hatten wir trotzdem ganz viel Spaß!

Die Tage sind total schnell vergangen und waren super schön. Ein Haus am Meer, Sonne und die richtigen Leute, was will man mehr!?

Fiesta Patrias

Montag, 16.09.2013

Hier in Chile gibt es diese Woche eine Woche voll mit Feierei. Grund ist der 18. September, denn am 18. September 1810 wurde der spanische König gefangen genommen und Chile unabhängig erklärt.

Und das wird gefeiert und zwar gleich ne ganze Woche lang. Hier wird seit Tagen alles geschmückt mit chilenischen Flaggen und Girlanden der Flaggen-Farben. Selbst hier im Haus haben wir eine Girlande und wir Austauschstudenten werden ein bisschen in den Rausch mit reingezogen. Ich fahr heute mit 10 Leuten in ein Haus am Meer im Norden, wo dann gefeiert wird.

Viele sagen, das diese Woche generell aus chilenischem Essen, Wein und Tanzerei bestände.

Irgendwie alles ganz nett, aber auch so ungewohnt, ich mein in Deutschland könnte man sich das nicht vorstellen, abgesehen beim Fußball, das die Stadt und die Häuser mit Flaggen und Schwarz, Rot, Gold geschmückt sind. 

Naja, ich werd nächste Woche berichten, Euch ne schöne Woche!!!!

11. September

Montag, 16.09.2013

Der 11. September, die meisten denken dabei an 2001 und die Twin-Tower, jedoch hat der 11. September hier in Chile eine ganz eigene Bedeutung. Wir wurden schon vor 2 Wochen davor gewarnt am 11. September nicht nach 15Uhr auf die Straße zu gehen. Der Grund sind Unruhen, ich denke man kann sich das etwas wie beim ersten Mai vorstellen, nur ne ganze Spur heftiger.

Warum der 11. September?

Am 11. September 1973 kam es zu einem Militärputsch gegen den damals vom Volk gewählten Präsidenten Salvador Allende, die Regierung übernahm dann nachdem Miltärputsch Augusto Pinochet, der nicht gewählt wurde.

Unter Pinochets Regierung wurden etliche Politgegner gefoltert und ermordet. Menschen verschwanden und sind nie wieder aufgetaucht und etliche Menschen gingen ins Exil.

Diese Regierung ging dann bis 1990 in der es keinerlei Demokratie und nur Unterdrückung und Angst gab.

 

An diesem 11. September gehen alle auf die Straße die Unzufrieden sind, hier scheint vor allem das von Pinochet eingeführte und immer noch bestehende Bildungssystem für Unzufriedenheit zu sorgen. Eltern müssen sich in großen Mengen verschulden, da die Studiengebühren so wahnsinnig teuer sind.

 

Außerdem gehen die Menschen auf die Straße um Trauer und Wut zu zeigen und den Menschen zu gedenken, die in dieser Zeit verschwunden sind oder ermordet wurden.

Die Tage zuvor gab es eine Menschenkette durch die Stadt um zu daran erinnern, das damals Tausende starben.

Ich war am Mittwoch nur abends spät draußen, hab von den Unruhen nix mitbekommen, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich in Nunoa, einem sehr sicheren Stadtteil wohne. Die Straßen waren jedoch leer gefegt, wie ausgestorben, in denen sonst so vielllllll los ist.

Mir wurde jedoch erzählt das im Zentrum wohl die heftigsten Krawalle seit langem stattgefunden haben, auch da es der 40. Jahrestag war.

La amigdalitis

Donnerstag, 12.09.2013

Wolken im Paradies... jaja wie man so schön sagt, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, als alles grad gut läuft, hab ich mir erstmal ne Mandelentzündung eingefangen.

Who knows how???

Seit gestern morgen, bin ich ziemlich fertig und lieg nur im Bett mit Fieber und allem. Nach 2 Tagen Spanischkurs muss ich diesen nun pausieren. Alles kein Weltuntergang aber doch ärgerlich weil ich jetzt ne Woche Antibiotika nehmen muss und das in der Woche, wo ich frei hab und wir ans Meer fahren...naja..is jetzt so.

Will keep my head up high! Saludos

Primavera

Dienstag, 10.09.2013

So, jetzt hab ich mir ganz schön Zeit gelassen, mit einem neuen Eintrag. Ich bin jetzt fast sechs Wochen hier und mittlerweile ist der Frühling da, überall blüht es und es duftet nach Blumen. Wir haben relativ warme Temperaturen aber es soll nochmal etwas kälter werden. Auch der Alltag ist etwas eingekehrt, unter der Woche hab ich relativ viel für die Uni zu tun, dadurch vergeht die Zeit super schnell. Mir gefällt es allem in allem sehr gut hier, ich fühl mich wohl, mache immernoch sehr viel mit meinen beiden französischen Mitbewohnerinnen.

Letzte Woche waren wir bei einer Art Ausstelungseröffnung, wo jeden Monat Kunst von verschiedenen Künstlern ausgestellt wird, mit Livemusik, wozu dann mit einem Glas Wein ein wenig geschunkelt wurde, ich kam mir sehr erwachsen vor,haha. 

 

Unser Lieblings Ausstellungsstück...hehe

Letzte Woche hatten wir außerdem im Bad eine Fliegeninversion, das ist wohl normal, das die sich einmal im Jahr nen Ort zum Paaren suchen, etwas erschreckend war es dennoch zuerst.

Auch mein Spanisch ist besser geworden, am Samstag war ich auf einer Party und habe versucht den ganzen Abend nur Spanisch zu sprechen und mit Hilfe und Geduld anderer hat das auch ganz gut geklappt, jedenfalls, war ich ziemlich stolz. Jedoch mach ich diese Woche jetzt nochmal nen Kurs, um wirklich alle grammatikalischen Grundlagen zu haben und dann wird das.

Auf der Party gab es ne Terasse mit einer super schönen Aussicht, auf dieser hab ich mir dann den Sonnenaufgang angeguckt.

 

Danach hatte ein Chilene, den ich dort kennen gelernt hab die Idee, auf den Cerro St. Cristobal zu steigen, dass ist ein Berg mitten in der Stadt.

Da ich noch nicht müde war und es bestes Wetter war haben wir das dann auch gemacht, der Aufstieg ging schnell, da wir ne ganz steile Abkürzung hoch gekrakselt sind, der Ausblick war super, aber der Rückweg über die Straße hat ewig gedauert, vor allem mit der eintretenden Müdigkeit. Aber es hat sich absolut gelohnt und 26 Grad im Frühling zu genießen, war einfach nur richtig schön.

Halber Weg Aussicht von Oben Die Jungfrau und ich...

 

Die Tage werd icj viele kleinere Beiträge zu Land und Leuten schreiben.

Ansonsten mach ich Pläne, nächste Woche ist ne Woche frei, da National Feiertage sind. Malte und ich fahren mit Fanny und Nastasia in ein Haus von deren chilenischen Freunden nördlich von Santiago am Meer. Hoffentlich spielt das Wetter mit.

Im Oktober möchte ich gern 4 Tage nach Buenos Aires und im November gehen wir auf ein Festival.

So das war es erstmal...die Tage mehr... mir gehts gut, freu mich über Nachrichten/Berichte von Euch, Saludos

La segunda semana

Dienstag, 20.08.2013

Die zweite Woche war im großen und ganzen ziemlich gut. Es hat damit angefangen, dass ich Montag ein Zimmer in einer Wg gefunden hab. In die ich dann zwei Tage später eingezogen bin.

Bis dahin hab ich noch etwas die Zeit mit meiner Hostelfamilie genossen, Leute die länger bleiben und der Besitzer Ivan sind in dem kleinen gemütlichen Hostel schnell zur kleinen Familie geworden. Ich habe von Ivan den Spitznamen "Pequena" bekommen, was so viel wie "Kleine" bedeutet und wie ich jetzt auch von den Leuten im Hostel genannt werde. Außerdem hat Ivan mir beim Vertrag durchgehen geholfen und am Dienstagabend ein Abschiedsdinner für mich und Caro, die auch ein Zimmer gefunden hat, geschmissen.

Abschiedsessen der Hostelfamile

Mittwoch hatte ich das erste mal einen richtig guten Tag in der Uni, hab zwar den Prof null verstanden, dafür aber total nette, aufgeschlossene, hilfbereite und interessierte Kommilitonen und das war doch etwas anderes als die Tage davor. 

Danach bin ich dann in die Wg, die aus zwei Französinnen, einer Kolumbianerin und einem Österreicher besteht gezogen.

Mein Zimmer Gemeinsame Räume Hof Bäder

Die vier sind alle total nett und darauf hin gab es dann Donnerstag erstma ne Einweihungsparty, die drei Mädels wohnen nämlich auch erst seit 3 Wochen hier.

Die Party bestand aus so 40 Leuten aus allen möglichen Nationen, ausnahmsweise kaum Deutsche. Sobald jegliche Art von Reggaeton gespielt wurde, gings im Wohnzimmer ab, die Südamerikaner wissen auf jeden Fall wie sie sich zu bewegen haben und wenn die wirklich gut Salsa tanzen war ich total beeindruckt. Mir wurde auch von einer Chilenin erzählt, dass das alles ist was Latinos wollen-TANZEN!!!!

Freitag gab es dann ein BBQ im Hostel, wo man dann wieder auf die Hostelfamilie gestoßen ist.

Samstag bin ich dann mit Caro und Kai durch die Stadt geschlendert. Am Fluss gab es Chilenen, die protestiert haben. Weshalb genau konnte ich nicht herausfinden.

Proteste

Wir waren in einer riesen Markthalle, wo man alles viel billiger als im Supermarkt kaufen kann, wo die Chilenen dann alles in Massen kaufen und zwischen den Ständen gibt es dann immer so kleine Läden mit so 10 Spielautomaten-fast alle voll besetzt-völlig absurd.

Ansonsten haben wir einfach nur noch die Stadt auf uns wirken lassen.

Schlösser von Pärchen   Aussischt aus Caros Apartment St. Luzia

Abends war ich dann mit meinen französischen Mitbewohnerinnen, Nastasia und Fanny, zum Kochen verabredet und beim Essen haben wir dann entschieden Sonntag spontan ans Meer bzw. an den Strand zu fahren. Die Tage waren es so 23 Grad und sonnig.

Also haben wir uns bei Sonne früh morgens auf den Weg nach Valparaiso, einer Hafenstadt am Meer, gemacht.

Beim Rausfahren aus Santiago ist mir schon aufgefallen, dass die Chilenen echt ein Müllproblem haben, überall hingen Plastiktüten in den Bäumen und Müll lag rum. Auch später in Valparaiso lagen einfach Wiesen in Parks voll mit Müll, wo man sich fragt, wo das Bewusstseindafür bleibt, ich mein, die haben ja auch keine Lust sich dahin zu setzen, wenn alles vollgedreckt ist. Man bekommt hier aber auch in jedem Laden, für jeden Scheiß tausend Plastiktüten.

In Valparaiso angekommen war es kalt und nebelig. Wir haben dann einen Bus nach Laguna Verde genommen, wo wir an den Strand wollten. Auch dort war es kalt, nebelig und ziemlich windig, nix da sonnig und halbnackt im Sand liegen. Wir wollten aber die Hoffnung nicht aufgeben und haben erstmal gepicknickt, da es hier oft erst nachmittags warm wird.

Nastasia und Fanny

Zu dem Ort Laguna Verde ist zu sagen, dass es 2010 nach dem Erdbeben auch vom Tsunami erwischt wurde und dadurch manche Häuser immer noch provisorisch sind bzw grad neue gebaut werden und überall sind Schilder, wo man im Fall des Falles nächste mal lang laufen soll um auf den Berg zu kommen.

Das Wetter wurde nicht besser und wir sind zurück nach Valparaiso und sind dort durch die kleinen, bunten Gassen geschlendert, welche bei gutem Wetter wahrscheinlich auch schöner aussehen. Haben in einem total süßen Cafe gesessen und uns aufgewärmt, man darf ja auch nicht vergessen, dass eigentlich noch Winter ist. Sind dann Richtung Busbahnhof, wo es saudreckig war und komische Gestalten rumliefen und sind dann wieder zurück nachhause. Die Busse sind hier top.

Ja das war die zweite Woche, die war ziemlich gut, ich hab immer mehr spanische Vokabeln im Kopf aber das Sprechen fällt mir immer noch schwer. Mit meinen Mitbewohnern kommuniziere ich auf Englisch aber das wird sich auch ändern, wir haben gesagt, ab nächsten Montag versuchen wir es alle komplett auf Spanisch.

Erste Woche in Santiago

Sonntag, 11.08.2013

Jaja die erste Woche, wie soll man sie beschreiben... aufregend, holprig, frustrierend,kalt und  schön... ja eine Mischung aus allem.

Also der Flug von Miami nach Santiago war auch ziemlich entspannt, aber dann wurde ich am Flughafen ziemlich lange aufgehalten. Angefangen hat es bei der Passkontrolle; Ich hatte nämlich wichtig Unterlagen in meinem aufgegebenen Gepäck, da mir nur gesagt wurde das ich die innerhalb der ersten 30 Tage bei den chilenischen Behörden einreichen müsste. Die waren jedoch bei der Passkontrolle wichtig und dann musste ich eine Stunde warten und dann in ein Büro wo die die nochmal ausgefüllt haben und musste mit meinen Brocken Spanisch mich irgendwie verständigen. Danach musste man das Gepäck abholen und ne halbe Stunde in der Schlange beim Zoll stehen, weil jedes Gepäckstück durchgeleuchtet wird. 

Angekommen im Hostel hab ich dann erstmal Caro kennengelernt, die auch zum Studieren hergekommen ist und so ziemlich in der gleichen Situation ist wie ich. Wir sind dann noch los und waren in einem riesen Einkaufszentrum um eine chilenische Simkarte zu kaufen, jedoch hat uns abgesehen davon noch alles ziemlich überfordert, da ich nach 28 Stunden Reise auch einfach ziemlich erschöpft war und so sah dann auch der restliche Tag aus, es wurde gegessen und geschlafen!!!!

Am Sonntag sind Caro und ich dann zu einer Stadttour, wo wir auch Lisa, eine Freundin von mir aus Deutschland, getroffen haben. Die ging vier Stunden und war ziemlich gut und ansich umsonst, man gibt halt Trinkgeld. Bewölkt fand ich die Stadt ziemlich trist und die Vorstellung das ich jetzt vier Monate hier leben soll, irgendwie nicht so überragend. Nach dem Zwischenstop und meinem ersten Pisco-Sour und etwas Abendsonne, sah das dann doch schon alles viel schöner aus. 

Typisch chilenische Trommler Catedral Metropolitana de Santiago Oper

Pisco-Sour ist ein typisch chilenisches Getränk(die Peruaner würden jetzt protestieren und sagen sie hätten es erfunden, keine Ahnung), es ist ziemlich stark, günstig und wahnsinng lecker, es besteht aus einem 40% Traubenschnaps, Limettensaft und etwas Eiweiß.

Pisco Sour

Montag ging die Uni los, praktischweiser ist die 5 Minuten vom Hostel entfernt, was man fast als besonders abstempeln kann. In Santiago gibt es nämlich so um die 30 Unis, ca. 3 davon öffentlich, und die meisten müssen über ne Stunde zu ihrer Uni fahren, wenn sie nicht am Arsch der Welt sondern central wohnen wollen. Das Hostel ist super central und auch die Gegend gefällt mir gut.

Weg zur Uni

In der Uni sollte ich mich erstmal immatrikulieren und hab dafür eine Mitarbeiterin an die Seite gesetzt bekommen, die konnte null Englisch und ich hab mir voll einen auf Spanisch abgebrochen, das war wirklich deprimierend, weil sie dann auch nur sowas meinte wie, dass sie es komisch fände das ich nach Chile zum Studieren gehe ohne Spanischkentnisse. Das ich mich voll bemüht hab, wurde mir nicht wirklich angerechnet. Die Direktorin, die dann meine Kurse zusammen stellte, war super nett, konnte perfekt Englisch und meinte man könne sie zu jeder Tag und Nachtzeit anrufen, egal was ist. Echt super cool, die Frau. Ich war trotzdem froh, als ich erstma raus war und das Thema Spanisch erledigt war. An dem Tag hab ich dann auch meine Wohnungssuche gestartet, indem ich im Internet Anfragen auf Anzeigen geschrieben hab. Montag ist Malte, ein Kommilitone von mir aus Deutschland, dann noch angekommen und wir haben uns kurz getroffen und abends gab es dann im Hostel ein gemeinsames, chilenisches Essen, was super nett war, weil einfach alle direkt aus der Pfanne gegessen haben, richtig familär.

Dienstag Vormittags war super frustrierend weil wir uns stundenlang mit den chilenischen Behörden rumgequält haben, also wer glaubt, dass Deutschland bürokratisch ist, der würde sich hier echt wundern. Aufjedenfall war das echt ein langer, anstrengender, frustrierender Prozess, der drei Tage gedauert hat bis ich es geschafft hab, alle wichtigen Unterlagen zusammenzubekommen um hier diese Art Ausweis zu bekommen.

Abends haben Malte und ich typisch chilenisch gegessen, das hat mich dann aufgemuntert, nachdem ich doch Dienstag echt frustriert war, aufgrund mehrerer Faktoren, auch Mittwoch und Donnerstag kamen des öfteren noch Depris hoch, da auch meine Zimmersuche nicht so wirklich so läuft wie erwartet.

Donnerstag hatten wir dann die ersten Kurse, wir probieren jetzt 6 Stück aus und können dann noch welche rauskicken wenn sie uns nicht gefallen, und die waren eigentlich ganz gut, in dem ersten wurde nur Spanisch gelabert, haben nicht so viel verstanden aber aus dem Zusammenhang doch irgendwie verstanden worum es geht und der zweite Kurs war "Grundlagen der Animation II" und hat mir ziemlich gut gefallen, das Projekt ist ein 45 Sekunden langer Kurzfilm der aus Animation besteht. Der Prof war super nett, relativ gut zu verstehen und konnte auch gut Deutsch.

Freitagabend sind Malte und ich dann auf eine Party gegangen, zu der ich durch chilenische Kontakte gekommen bin, gegangen. Das war echt super nett, waren viele Deutsche da aber auch ein paar Chilenen, war ein guter Austausch an kulturellen Erfahrungen. --Sowieso generell kann ich sagen, dass ich in dieser Woche, vor allem auch durch die Leute im Hostel, unglaublich viel über andere Kulturen gelernt hab.--Jedoch war die Party draußen und naja hier ist ja grad Winter, das heißt Tagsüber so 16 Grad und Nachts 0, das heißt es war Arschkalt und dann sind wir so gegen 3 abgehaun und mit dem Taxifahrer hab ich dann mein wohl bisher bestes Spanisch gesprochen, da hat der Glühwein wohl etwas nachgeholfen... :P

Den Samstag hab ich dann mit einem Marktbesuch verbracht, der am Stadtrand war und mich das erste mal bewusst werden lassen hat, dass ich in Südamerika bin. Ansich ist Santiago nämlich so westlich, dass ich manchmal das Gefühl hab, dass ich in Spanien bin und nicht am anderen Ende der Welt. Doch der Markt war in einem ärmeren, etwas ghettoartigen Stadtteil und da hat man den Unterschied doch sehr gemerkt, was mir persönlich echt gut gefallen hat. Klingt blöd, aber ich hatte das Gefühl, auch mal hinter die reichere Fassade zu schaun und irgendwie mehr anzukommen. 

Abends haben wir dann im Hostel mit einigen Leuten ein BBQ gemacht, bei 2 Grad und saßen zusammen, haben Wein getrunken und uns ausgetauscht.

Sowieso kann ich sagen, dass das Hostel sehr klein und gemütlich ist und man ganz schnell das Gefühl von einer Familie hat, vor allem weil einige jetzt auch die ganze Woche da waren, wie z.B. Caro. Ich hab hier schon wieder tolle, interessante Leute kennengelernt. Ivan, der Besitzer ist supercool, er hilft einem bei allem, womit man Schwierigkeiten hat und setzt sich Abends mit einem zusammen um einem ein Glas Wein zu spendieren und über die Stadt und die verschiedenen Kulturen zu sprechen. Da ist es nur halb so wild, dass die Wohnungssuche nur schleppend vorran geht.

Hostel

Also die Woche war emotional sehr durchwachsen und ich hab mal wieder gemerkt, dass ich mich in Geduld üben muss. Ansich bin ich jetzt zuversichtlicher und es wird jeden Tag etwas besser, das Wetter wird auch besser bzw. wärmer. In die Zimmersuche häng ich mich weiterhin voll rein und  auch das Spanisch muss noch ordentlich gerlernt werden, aber dann wird das schon...

So das war es ersteinmal von der ersten Woche, ich hoffe, es war nicht zu ausführlich und Ihr konntet einen Eindruck gewinnen...

9-Hour-layover in Miami

Freitag, 02.08.2013

Nachdem ich einen netten Abend mit den Berlinern und einem Abschiedsbierchen verbracht hab, hab ich gepackt und die Nacht durchgemacht, damit ich für den Flug schön müde bin. Das hat super geklappt, ich war soo müde das selbst die Aufregung und der Abschiedsschmerz nicht wirklich durchkamen. Im Flugzeug nach Miami hab ich wunderbar gepennt. In Miami hatte ich 9 Stunden aufenthalt und hab nachdem ich durch den Customer Service durch war und meinen Rucksack wieder aufgegeben hatte, beschlossen, nach Miami Beach rein zu fahren, was 20 Minuten mit dem Bus gedauert hat und völlig unkompliziert war. Dort bin ich dann bei 31 Grad durch die Gegend gelatscht und hab die Atmosphäre auf mich wirken lassen. Die Gegend ist überfüllt von Touristen und ziemlich teuer, ansonsten ist sehr viel Spanisch zu hören, was in Florida wohl ziemlich normal ist.


Letztendlich bin ich 2 Stunden durch die Straßen gebummelt und hab mich dann ne Stunde an den Strand gechillt und gelesen und bin dann zurück zum Flughafen. 


Ich kann sagen, dass es mir in Miami Beach nicht besonders gefallen hat, abgesehen von der Farbe des Meeres ;) Lag aber vielleicht auch daran, das es super schwül war. Generell fand ich es aber auch zu schnöselig, fancy, amerikanisch im übertriebenen Sinne. Es war besser als am Flughafen rum zu sitzen, aber ansonsten muss ich da nicht nochmal hin.

Aufregung

Donnerstag, 01.08.2013

So hier wird mein Auslandssemester und meine darauf folgende Reise dokumentiert...Ich bin gespannt, aufgeregt und auch ein bisschen traurig, bin mir aber sicher, dass es eine unvergessliche Zeit wird!